Die Geschichte der Kitzinger Freimaurer

Eine Reise um die Welt erlebte unsere Chronik um fast 20 Jahre in einem Karton, in einem Lager zur Bewahrung von Transportgut.
Der Br. Artur Rütter, der als Koch um die halbe Welt gereist ist und gearbeitet hatte ist mit seiner Frau von Kitzingen nach Japan umgezogen, um dort ein Restaurant zu eröffnen. Er hatte die Chronik zur Sicherung gegen Feuchtigkeit, Kälte und Hitze bei sich zu Hause bewahrt. Durch seinen Umzug nach Japan wurde die Chronik durch die damalige Transportfirma versehentlich mit eingepackt und mitgenommen nach Higashikurume.
Da in Japan die Wohnungen relativ klein sind, wurden von unserem Br. nicht alle Kartons ausgepackt und der Inhalt in seine Wohnung verbracht, sondern verblieben in einem Lagergebäude, das der Br. für seine Kartons aus Europa in Japan angemietet hatte.
Erst viele Jahre, nach der Einlagerung entdeckte er die Chronik, die nach dem Jahr 1946 von einem Br. unserer Loge angefertigt wurde, nach einem Hochwasser im Lager. Zu unserem Glück ganz oben auf den anderen Kartons und damit unversehrt,
Mit einem Schreiben der Entschuldigung kam die Chronik dann im Jahre 1995 wieder nach Kitzingen zu uns zurück.
Die glücklichen Umstände, dass die handgefertigte Chronik wieder zu uns nach Kitzingen gelangt ist, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Seitdem lagerten sie unberührt im obersten Stockwerk des Ruderhauses und war der Kälte und Hitze unter dem Dach ausgeliefert. Der Stuhlmeister R. F. hat sie dann nach Hause geholt und bei sich bewahrt.
Im Zuge der Festschrift hat der Stuhlmeister 2025 sie dann digitalisiert und gesichert gegen beeinflussende äußere Umstände, durch die hohen unterschiedlichen Temperaturen im obersten Stockwerk unserer Loge, hatte die Feuchtigkeit unserer Chronik stark zugesetzt.
Erwähnen sollten wir noch, dass der Br. Artur Rütter in Tokio die dort ansässige Loge „Sinim Lodge Tokio“ besucht hatte, die in englischer Sprache ausgeführt wurde und dort freimaurerisch tätig war.