Generation Überforderung

Generation Überforderung – Der stille Kampf ums Erwachsensein

Herausgegeben unter dem Pseudonym „Rakso Giniew“

Das Buch erzählt die Lebensgeschichte von Oskar, geboren 1951 im fränkischen Dorf Sunda, geprägt von den Nachwirkungen des Nationalsozialismus, einer streng katholischen Erziehung und emotionaler Vernachlässigung. Als körperlich kleiner Junge aus einer Bauernfamilie erlebt er früh Ausgrenzung, Benachteiligung durch den bevorzugten Bruder und die autoritäre Struktur von Familie, Kirche und Dorfgemeinschaft.

Seine Kindheit ist von harter Landarbeit, fehlenden Bildungschancen und seelischen Verletzungen überschattet. Trotzdem entwickelt Oskar einen unstillbaren Bildungshunger und einen rebellischen Geist. Nach einer Gärtnerlehre und verschiedenen Stationen als Gärtnergeselle leistet er Wehrdienst bei der Bundeswehr, wo er sich zum Sanitäter und später zum Hygieniker im öffentlichen Gesundheitsdienst qualifiziert.

Im Erwachsenenalter gelingt es ihm, sich aus den engen Dorfstrukturen zu lösen, die katholische Kirche zu hinterfragen und schließlich per Fernstudium einen Bachelor und Master in Gesundheitswissenschaften zu erwerben. Seine Ehe mit einer Österreicherin markiert einen persönlichen Neuanfang.

Das Werk zeichnet Oskars Weg vom benachteiligten Bauernsohn zum reflektierten Fachmann nach – eine Geschichte über Überwindung, lebenslanges Lernen und die Suche nach authentischen zwischenmenschlichen Bindungen in einer oft ungerechten Welt. Es endet mit einem Epilog, der seine kritische Haltung zu modernen Jugenddebatten und sein Plädoyer für verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen unterstreicht
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ISBN: 978-3-384-80978-0